Von STRATO zu webgo 

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich normalerweise nicht so leicht für Produkte Partei ergreife und diese dann in einem Werbeblock anpreise. Wenn ich für ein Produkt bezahle, dann erwarte ich schließlich auch die entsprechende Gegenleistung ohne mich dafür extra bedanken zu müssen. In diesem Fall ist der Mehrwert für einen geringen Aufpreis aber so signifikant, dass ich diese webgo Erfahrungen gerne teilen möchte. 

Den Anfang macht STRATO

Als ich 2009 privat mit dem Erstellen kleiner Webseiten begonnen habe, bin ich sehr schnell auf den Hostinganbieter STRATO gestoßen und da ich eh noch keine Ahnung hatte was für technische Voraussetzungen für mich wichtig sind und der Preis mit ca. 5€/Monat und 3 URLs doch sehr überschaubar war, habe ich mich auch für den Branchenprimus entschieden.  

Zu diesem Zeitpunkt waren Content Managment Systeme wie Joomla oder WordPress noch nicht so weit verbreitet oder sagen wir lieber: noch nicht so aufgepumpt, und meine Webseiten waren eher schlank programmiert, so dass mir eventuelle Performanceschwierigkeiten nicht aufgefallen sind und es hat auch stets alles einwandfrei funktioniert. 

Aus Hobby wird Ernst

Als ich mich nach 10 Jahren dazu entschieden habe das im Nebenerwerb etwas größer zu betreiben, kam ich natürlich an diesen CM Systemen nicht mehr vorbei. Dann begannen aber schon die ersten Probleme. Die Ladezeiten für eine WordPress Umgebung mit einem Avada Theme im Back,- sowie im Frontend waren dann doch schon etwas lang. Häufig kam es zu einem Internal Server Error nur wenn ich im Backend Seiten bearbeiten wollte. Hilfe schaffte häufig nur das deaktivieren der PHP Boost Option in den STRATO Sever Einstellungen. 

Am offensichtlichsten waren die Performanceprobleme dann, als ich meinen ersten Shop mit dem Avada Theme und WooCommerce erstellt habe. Zugeben, das Avada Theme hat schon sehr gehobene Ansprüche an einen Server aber die minimalen Anforderungen erfüllte mein STRATO Paket.  

Geschwindigkeitsvorteil:

Die Ladezeiten der Webseite mit dem Revolution Slider und WooCommerce Webshop konnte ich aber keinem anbieten. Selbst auf meiner WinCC Tutorial Seite dauerte es schon bis alle Bilder vollständig geladen wurden. Auf Nachfrage beim STRATO Support, welches Paket ich denn buchen müsste damit diese Ladezeiten besser werden und ich z.B. eine feste Anzahl an Benutzern pro CPU habe, wurde mir nur geantwortet: 

Sehr geehrter Herr Krämer, 
 
vielen Dank für Ihre Anfrage. 
 
Gerne helfe Ich Ihnen weiter mit Ihrem Anliegen. 
 
Ein Paket Upgrade auf ein höheres Hosting Paket wird die Performance nicht verbessern. 
 
Ich empfehle Ihnen, für bessere Performance, einen Server Paket, wo Sie die Serverseitigen Einstellungen selber anpassen können. 
 
Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne telefonisch kontaktieren. 

Das bedeutete ich sollte einen Server mieten und die Einstellungen selber verwalten. Dazu bin ich aber zu wenig Experte und möchte da auch nicht die Zeit investieren. Also habe ich dann diese Antwort zum Anlass genommen mich nach einem neuen Anbieter umzuschauen. Da ich jetzt auch wusste was für technische Voraussetzungen der Webhoster mitbringen muss, konnte ich diesmal auch gezielter suchen. 

webgo

webgo logo

Diese Suche hat mich zu dem Anbieter webgo geführt. Ich habe mich für das Profi Paket mit 512MB RAM und 16 Benutzern pro Kern entschieden. Das man hier 6 Domains inklusive hat und eine SSL Verschlüsselung für alle Domains, hat meine Entscheidung noch leichter gemacht. 

Der Umzug zu webgo war auch sehr rasch vollzogen und der Performancegewinn ist deutlich spürbar. Die Seiten laden jetzt um einiges flotter. Wobei es mit höheren Paketen sicherlich noch schneller geht. Man hat hier aber wenigstens die Möglichkeit mit einem höheren Paket die Performance zu verbessern. 

Fazit:

Also mein Fazit lautet: Für kleinere private Webseiten mit oder ohne CMS, spricht nichts gegen STRATO. Sobald ich aber speicherfressende Themes mit entsprechenden Plugins in einem Content Management System einsetzte oder ich mehrere Domains und die dazugehörige SSL Verschlüsselung benötige und ich die Server nicht selber verwalten möchte, kann ich webgo nur empfehlen. Durch die 6 monatige Zahlpause kommen bei einem Wechsel auch keine doppelten Kosten auf einen zu. 

Zum Einstig ein CMS Paket für unter 5€/Monat

Wenn Sie sich überlegen eine eigene Internetpräsenz, einen kleinen Webshop aufzubauen und noch nicht so richtig wissen wo die Reise mal hingehen soll, ist es natürlich wichtig die finanzielle Belastung möglichst gering zu halten und trotzdem nicht auf entsprechende Performance verzichten zu müssen.

Mit dem CMS Pro Paket zu einem Preis für 4,95€/Monat in der HDD Variante und in der SSD Variante für 6,95€/Monat sind Sie da sicherlich sehr gut beraten. Bei der HDD Variante liegen Ihre Daten noch auf einer herkömmlichen magnetischen Festplatte. Bei SSD werden die Daten auf einem Halbleitermedium abgelegt, was die Zugriffszeiten noch einmal verkürzen dürfte. Ich denke man kann beruhigt mit der HDD Variante einsteigen und notfalls immer noch in eine anderes Paket wechseln.

PHP Memory

Was meines Erachtens besonders hervorsticht und nicht üblich ist für diesen Preis, ist ein Arbeitsspeicher von min. 1024MB. Das wird als Anfänger sehr oft unterschätzt, trägt aber immens dazu bei, die unter Umständen vielen Plugins (z.B. Slider) eines WordPress Themes zügig abzuarbeiten. Auch das Arbeiten im Backend erfordert einiges an Speicher um die vielen Einstellung zu laden und Skripte abzuarbeiten. Das wohl sehr genutzte Avada-Theme möchte als Mindestanforderung bereits 512MB RAM.

Begrenzte Resourcen

Ebenfalls ein Punkt der dazu beiträgt dass der Seitenaufbau rasch von statten geht, ist die Begrenzung der Kunden pro (CPU-)Kern. Denn umso mehr Kunden auf einmal auf eine CPU zugreifen wollen, umso mehr muss die CPU Ihre Ressourcen  unter allen Kunden aufteilen und eventuelle Anfragen auf die Warteliste setzen bis vorherige Anfragen abgearbeitet wurden.

Sicherheit

Was heutzutage nicht mehr vergessen werden darf, ist ein SSL Zertifikat für Ihre Webseite. Aktuelle Browser warnen Ihre Nutzer davor eine Seite weiter zu besuchen wenn diese keine Verschlüsselung anbietet. Zurecht! Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass die Daten die Sie mit dem Server austauschen, verschlüsselt übertragen werden. Somit kann kein Dritter ohne weiteres Ihre Bankdaten oder Passwörter mitlesen.

Es gibt natürlich noch viele weitere interessante Punkte die das Paket anbietet. Damit können Sie sich aber beschäftigen wenn Sie die ersten Erfahrungen gemacht haben und eventuell merken dass es an der einen oder anderen hakt.

Ein Besuch bei webgo lohnt sich auf jeden Fall und wenn Sie bei der Bestellung den Gutscheincode: tokraturials angeben, bekommen Sie noch ein kleines Willkommensgeschenk in Form einer Gutschrift obendrauf.

Also ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg mit Ihrer eventuell ersten Interpräsenz. Ganz egal bei welchem Anbieter 😉

Gutscheincode

tokraturials

Gutscheincode tokraturials

Tragen Sie den Gutscheincode tokraturials bei Ihrer Bestellung ein und erhalten eine Gutschrift